fangen wir einfach mal mit seattle an.
dort angekommen, hat es ( wär hätte es gedacht) geregnet. doch das wiedersehen mit franzi hat natürlich alle sorgen erstmal weggeblasen!
die nächsten zwei tage ging es dann los mit dem sightseeing. eine sehr interessante underground tour (denn seattle liegt eigentlich viel tiefer, als es heutzuage aussieht), ein aussichtsturm mit blick über die stadt und ein markt ließen den ersten tag auch recht schnell vergehn.den zweiten tag verbrachten wir den großteil damit uns das museum für musik und science fiction anzuschaun. das war sehr schön und interessant und man konnte sogar selbst ein wenig praktizieren. noch ein käffchen getrunken und ein wenig in downtown rumgelaufen, war auch der zweite tag schon wieder vorbei. danach sollte besseres wetter auf uns warten in san francisco und los angeles.

wie schon im vorherigen eintrag erwähnt, waren wir alle sehr begeister von san francisco. und durch das schöne wetter hatten sowieso alle gute laune und der trip konnte so richtig beginnen.
es fing sehr entspannt an mit einem picknick mit blick auf die golden gate bridge. wir konnten es alle gar nicht glauben, dass wir wirklich dort waren. die nächsten tage in san francisco haben wir dann noch für das hippi-viertel, den hafen, chinatown und downtown genutzt. aber auch das nachtleben sollte nicht unentdeckt bleiben, also trieb es uns an einem abend in einen recht bekannten club in downtown. so tanzten wir also die ganze nacht, hatten viel spaß und mussten den ein oder anderen betrunkenen deutschen (den wir in unserem hostel kennengelernt hatten) in sein richtiges zimmer bringen und sind schließlich selbst einfach ins bett gefallen.
dass weihnachten war, ist irgendwie mehr oder weniger an uns vorbeigegangen, denn die sonne, der strand und das meer ließen eher auf sommer als auf winter schließen.
nun war es also zeit für unser auto. wir waren alle sehr gespannt und aufgeregt, vorallem die beiden fahrer ( wovon ich einer war). und da war es dann: ein brandneuer chrysler minivan! einfach der hammer... und wir hatten jede menge spaß mit diesem auto.

so ging es also los in die große weite welt. erster stop mit dem auto: los angeles. da wir die straße direkt an der küste bevorzugten, brauchten wir anstatt der eigentlichen 5 stunden, dann doch ca 7 stunden. aber war nicht so schlimm, wir hatten ja ein schönes großes auto und lustige musik. die fahrt in und um los angeles war jedoch etwas anstrengender, denn die 7 spurigen autobahnen und die verzweigten ausfahrten forderten recht viel aufmerksamkeit und geschick beim spuren wechseln. aber letzendlich sind wir dann doch in unserem hostel in santa monica angekommen. an den nächsten tagen hieß es : hollywood, beverly hills, universal studios, venice beach und strand...ein recht volles programm, wobei ich sagen muss, dass hollywood und der walk of fame nicht so spannend war, wie ich es mir vorgestellt hatte. die universal studios hingegen waren recht aufregend. man konnte sich alte bekannte filmsets anschaun, unter anderem das von "krieg der welten", "jurassic park", "waterworld" und die ganz bekannte "wisteria lane" und viele mehr.
anschließend folgte dann so etwas wie ein freizeitpark, natürlich immer im bezug zum film. so verbrachten wir also komplette 12 stunden in den universal studios, um dann total kaputt abends ins bett zu fallen. viel entspannter dagegen war der berühmte venice beach. so konnten wir uns mal etwas ruhe am strand gönnen, bei angenehmen 20°C...herrlich! hinterher gabs noch ein schönes, erfrischendes, angenehmes deutsches bier! ja ein deutsches bier! ein erdinger weißbier um genau zu sein.
und nach dem ganzen kanadischen und amerikanischen gebräu, tat das einfach nur zu gut... nach ein paar schönen tagen in los angeles ging es also weiter nach las vegas. also raus aus kalifornien und ab in die wüste. so waren wir innerhalb von einigen stunden, sowohl in einem anderen staat, als auch in einer anderen vegetationszone. während der langen autofahrt gab es jedoch manchmal das dringende bedürfnis die blase zu entleeren, was in der wüste jedoch gar nicht so einfach ist, denn die sträucher dort geben nicht sehr viel sichtschutz, aber damit mussten wir zurechtkommen... :D in las vegas sollten wir also silvester verbringen. dort angekommen, hieß es erstmal kurzes nickerchen, dann kurz
entspannen im whirlpool und später konnte es dann losgehen mit vorglühen und dann ab auf den strip, wo sich die gesamten meschenmassen befanden. das gute an las vegas war, dass man auf der straße trinken durfte, also hatten wir keinerlei probleme uns bei laune zu halten! :D und alle anderen menschen um uns herum auch nicht. um mitternacht gab es dann ein riesiges feuerwerk. da die amerikaner selbst nicht knallen dürfen, also auch keinerlei knaller hatten, nicht einmal wunderkerzen, konnte man also ganz entspannt und angeheitert das feuerwerk genießen. der nächste tag diente
mehr oder weniger zur ausnüchterung und zum entspannen. aber in las vegas beginnt ja eh alles erst nachdem die sonne untergegangen ist. aber da wir nun schonmal in las vegas waren, mussten wir auf jeden fall das ein oder andere casino auch einmal von innen betrachten. so trieb es uns nocheinmal
hinaus auf die straßen, bevor wir im whirlpool wieder entspannen konnten. neues jahr, neues glück war nun die devise und es ging weiter richtung grand canyon. wieder wechselten wir staat, klima und diesmal auch die zeitzone. und nach den angenehmen 15-20°C die tage zuvor hatten wir nun schnee und kälte zu überstehen. aber natürlich hat sich diese "hürde" gelohnt! am rand des grand canyon zu stehen und diese einmalige gebirgslandschaft zu betrachten war einfach wahnsinn. unbeschreiblich. und so verging auch dieser tag mit ein
bisschen wandern, wundern, staunen und genießen. am nächsten tag ging also schon wieder in richtung kalifornien, geplant war jedoch ein zwischenstop im yosemite national park. da der weg vom grand canyon bis dorthin ziemlich weit war, machten wir einen nächtlichen zwischenstop, um neue energie zu tanken und fit fürs auto fahren zu sein. die wetterverhältnisse im yosemite national park waren ähnlich wie beim grand canyon: schnee, kalt, aber sonnig. dort bewunderten wir einige gigantische wasserfälle und einige der größten bäume der welt. nun war unser trip auch schon fast vorbei. es ging wieder zurück nach san francisco, um dort das auto wieder zurückzugeben. einen tag lang konnten wir noch san francisco genießen bis es wieder zurück zum studieren ging.mehr als 3000 km haben wir mit dem auto hinter uns gelassen, waren in 4 verschiedenen staaten amerikas, in 4 verschiedenen klimazonen und hatten jede menge spaß! es hat sich auf jeden fall gelohnt und der trip wird uns auf jeden fall noch in langer erinnerung bleiben.

fräulein :)......ahhhhhhhhhhhhh :D schöööööön dieser erinnerungen
AntwortenLöschenkennste groß und kleinschreibung? :D