Sonntag, 25. Oktober 2009

Paragliden


es ist zwar schon wieder eine weile her, aber ein neues highlight hat meinen aufenthalt in kanada beglückt: ich war paragliden!

das klingt jetzt aber aufregender als es im nachhinein war, denn es war ein anfängerkurs, in dem wir hauptsächlich gelernt haben zu starten und wieder halbwegs heil auf dem boden zu landen.

los ging es mit einer theoriestunde, in der ein paar physikalische grundlagen und die windverhältnisse geklärt wurden. also, wer das nicht verstanden hat, der sollte wohl nochmal die schule von vorne besuchen...
am samstag wurde es dann spannender, denn es ging in die praxis. das hieß allerdings um 6.30 aufstehen, was für studenten allerdings eine reine qual ist! was tut man nicht alles für die erfahrung!?
angekommen am trainingsplatz ging es auch schon voll zur sache. die erste schwierigkeit bestand darin das geschirr, durch das man mit dem glider verbunden ist, anzulegen, den glider in position zu bringen und das schnur-wirr-warr zu entknoten. schließlich noch ein helm aufgesetzt und los konnte es gehen! die erste übung bestand also darin auf flachem boden loszurennen und den glider über den kopf zu bekommen und zwar so, dass man theoretischerweise sofort losfliegen könnte. es brauchte einige versuche, bis man einigeraße ein gefühl dafür bekam, ob der glider nun die richtige position hatt oder ob man ihn noch korrigieren musste (während des rennens). und die ganze sache war ganz schön anstrengend, denn wenn sich der glider erst einmal mit luft füllt und sich hinter einem aufbaut, während man rennt und sich abrackert, dann muss man aufpassen, dass man nicht wieder nach hinten gezogen wird und der glider wieder in sich zusammenfällt.

Nach einiger zeit übungsphase ging es dann hoch auf den hügel, um nun endlich vielleicht ein bisschen fliegen zu können. aber auch den berg runterzurennen, war schwieriger als gedacht. aber übung macht ja schließlich den meister! und so rannten/flogen wir den berg runter und mussten den kompletten glider natürlich wieder hochschleppen. es war also ein recht sportlicher vormittag. aber die mühen haben sich gelohnt, denn wenn man glück hatte und der wind gut stand, dann konnte man durchaus einige sekunde in der luft verbringen, um dann entweder eine gelunge landung zu vollbringen oder auch einfach auf dem hintern zu landen (so wie ich es größtenteils getan hab...).

...und so sah das ganze dann ungefähr aus!

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