Dienstag, 3. November 2009

Halloween

(das sind übrigens zwei meiner mitbewohner und ich)

wie wahrscheinlich alle realisiert haben, war am wochenende halloween. aber in amerika war das alles natürlich etwas aufregender, weil es hier ein richtige tradition ist und sich alles wahnsinnig darauf freuen. vor allem für die kinder hier ist es eines der schönsten ereignisse des jahres.
aber auch wir international students wollten einmal richtig halloween erleben. es fing also an mit der suche nach einem passenden kostüm. und das war gar nicht mal so einfach. es gab zwar tausende läden, wo man halloween sachen kaufen konnte, aber man wollte ja nicht einfach irgendein kostüm haben, es sollte was besonderes sein. besonders für die mädels war es schwierig, da die kanadischen mädels es anscheinend super kurz mögen und mit viel haut! naja, letztendlich hab ich dann ein engelskostüm für mich gefunden, was ja schließlich auch am ehesten meinem charakter entspricht! =]

am freitag stand dann auch schon die erste halloween party vor der tür. organisiert vom ski club der uni, ging es in die downtown in einen club namens "The Whiskeys". es war alles vertreten...dracula, biene maja, super mario, kill bill, frankenstein, hexen, mädels im dirndl, music stars, tote menschen, gummipuppen, lara croft und viele mehr...
so ging der abend dahin mit viel musik, tanzen und natürlich getränken!

am samstag war dann das eigentliche halloween und meine mitbewohnerin und ich waren schon sehr gespannt, auf die kinder die wahrscheinlich an unserem haus vorbeikommen würden, um ihre süßigkeiten einzufordern. man sagt hier übrigens: "trick or treat", was soviel wie "süßes oder saures" bedeutet. wir sind also auf in de supermarkt, um süßigkeiten zu kaufen, mit denen wir später die kinder beglücken könnten. umso enttäuschender war dann der abend, als niemand kam...also mussten wir uns selber mit den süßigkeiten beglücken!
aber der abend war ja noch nicht vorbei, die nächste party stand vor der tür. diesmal sollte es zu einer hausparty gehen, nach dem motto: wir kannten jemanden, der kannte jemanden und dessen freund wusste von der party. aber da wir noch nie auf einer kanadischen hausparty gewesen waren, gab es quasi keine alternative. die erste schwierigkeit bestand dann darin das haus zu finden, was nicht so einfach ist, wenn man sich in calgary nicht auskennt. aber nach ca. 1,5 stunden lustigem hin un her laufen in kostüm haben wir das haus letztendlich doch noch gefunden. die zweite schwierigkeit bestand dann darin sich in das haus hineinzuzwängen, denn es war übervoll mit menschen in lustigen kostümen und man konnte kaum treten geschweige denn atmen...aber das war egal. so ging auch dieser abend allmählich vorüber, auch diesmal mit viel musik, tanzen und getränken. beendet wurde die party leider jedoch nicht vom gastgeber, sonder von der polizei. so hieß es dann ab nach hause und ins bett, denn wir waren alle ziemlich fertig!
rückblickend war es ein super wochenende, halloween mal anders...

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