die reise begann also mit einer 15 stündigen busfahrt über nacht nach vancouver. das war nun nicht grad aufregend, da die meisten die meiste zeit geschlafen haben bzw versucht haben zu schlafen, denn man kann sich sicher vorstellen, dass es nicht gerade ein vergnügen war im bus zu schlafen. deshalb waren alle froh, als wir am nächsten morgen endlich angekommen waren!wenn nur der strömende regen nicht gewesen wäre, hätte die stimmung sogar noch besser sein können. aber das war dann auch erstmal egal. gepäck im hostel abgestellt, ging es also los mit der erkundung der stadt. da unser hostel direkt in downtown lag, konnte man die meisten ziele zu fuß erreichen.
das aquarium an sich war auch sehr nett. es gab delfine, wale, riesenschildkröten, seeotter und seeratten, krokodile und alle möglichen anderen mehr oder weniger schönen tiere, die im wasser leben.
nach einem weiteren ausgiebigen spaziergang in downtown, hatten wir uns eine kurze pause im hostel verdient, bevor es daran ging das nachtleben vancouvers zu erkunden.
den ersten tag gut überstanden, hieß es am nächsten tag früh auftstehen, denn wir hatten viel vor. als erstes verschlug es uns nach chinatown in einen mingh-garten, der eine interessante geschichte hatte und auch sehr schön anzusehen war. nach einem heißen tee und einem schwätzchen mit dem netten mann, der uns durch den garten geführt hatte, haben wir uns entschieden auch in chinatown ein kleines mittagessen zu uns zu nehmen. es folgte ein weiterer ausgiebiger spatziergang am wasser. ein käffchen zum nachmittag und ein besuch beim fischmarkt, auf dem es allerlei interessante dinge zu kaufen gab, vervollständigten den tag. am abend hatten wir karten für ein musical, namens "Joseph and the amazing tecnicolor dreamcoat" und später ging es weiter mit der erkundung des nachtlebens von vancouver. und wenn man sich klug genug anstellt, dann kann man sogar kostenlos in einer limousine ein paar blocks gefahren werden...

damit war die zeit in vancouver auch schon vorbei, denn am nächsten tag ging es nach victoria auf vancouver island, der hauptstadt von british columbia. nach ungefähr vier stunden busfahrt, fähre und wieder busfahrt sind wir letzendlich auch dort angekommen, mal wieder im regen.

aber wir haben die gute stimmung bewahrt und sind auf erkundungstour in die stadt gegangen.
der nächste tag war sehr interessant, da gedenktag an die gefallenen soldaten des krieges war. am hafen wurde mit richtigen kanonen geschossen und vorm rathaus wurden namen verlesen, gedenkminuten eingelegt und soldaten sind marschiert.
dies war übrigens der erste tag, an dem es mal nicht geregnet hat! unser nächstes ziel war nun das British Columbia Museum, über die entstehung von kanada, speziell in british columbia, die aborigines und die weitere entwicklung kanadas.
der plan für den abend war ein nettes, studentenfreundliches restaurant zu besuchen und später das nachtleben victorias zu erkunden. also haben wir uns auf empfehlung des hostels in einem karibischen restaurant verwöhnen lassen, was ein voller erfolg war! super leckeres essen, unbeschreiblich gut!

der nächste tag ging mal wieder super früh los. denn wir hatten ein auto gemietet, um die insel ein wenig zu erkunden und um nach tofino zu fahren. einige zwischenstops auf dem weg, um den sonnenaufgang zu genießen oder um ein nettes picknick an einem see zu machen, verschönerten die fahrt nur noch.die weitere fahrt über die insel und durch die berge war sehr amüsant und nix für empfindliche
mägen, denn da wir nicht mehr so viel zeit hatten, musste die sehr kurvenreiche und bergige straße in etwas schnellerem tempo befahren werden. aber letztendlich haben es alle gut überstanden und wir konnten den sonnenuntergang an einem wunderschönen strand in tofino verfolgen und alle waren glücklich.am nächsten tag ging es auch schon wieder zurück nach vancouver, um dort in den bus zu steigen und wiederum ganze 15 stunden nach calgary zurückzufahren. aber auch dieser bus war nicht bequemer als der andere und so waren wir froh, als wir wieder in calgary angekommen waren und erstmal in ein richtiges bett fallen konnten. und das beste an der sache war: in calgary war strahlend blauer himmel und sonne pur!
insgesamt war die woche total super und hat sich auf jeden fall gelohnt! vancouver ist doch noch ein ganzes stück anders als calgary, aber beide städte haben ihren reiz.
aber jetzt hätt ich mal wieder lust auf...

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